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Über uns
Die Bosensteiner Höllenknechte wurden am 04.04.2004 von Jörg Rebstock, Bernice Löffler, Silke Hertzog, Michael Hertzog, Jochen Meier, Nadja Wilhelm und Juliane Eli gegründet.

In der Gründungssitzung wurde lange darüber diskutiert wie unser Häs und unsere Masken aussehen sollten. So entstand unsere Teufelgruppe, die es in der badischen Fasnacht bisher so noch nicht gab. Wir haben kein einheitliches Häs und keine einheitlichen Masken. Jedes Mitglied kann in einem gewissen Rahmen sein Aussehen selbst gestalten.

Unser Name entstand aus einer Sage um die Burg Bosenstein. Der Name "Höllenknechte" wurde gewählt, weil wir die Möglichkeit offenlassen wollten weitere Figuren in die Gruppe aufzunehmen. Über die ursprüngliche Enstehung der Burg Bosenstein gibt es verschiedene Sagen.

Demnach wurde die "Feste Bosenstein" schon von den Römern errichtet, während als Erbauer sogar Kaiser Probus oder Valentian angegeben wird.

Als im Jahre 929 ein alemannischer Edler namens "Bozo" oder "Boso" in diese Gegend kam, erbaute er aus den restlichen Steinen des während der Völkerwanderung zerstörten römischen Bauwerkes eine Burg. Aus der Zusammensetzung des Namens "Boso" und "Stein" der ehemaligen Feste entstand angeblich dann der Name "Bosenstein" für diese Burg und "Bosensteiner" für deren Besitzer, die allerdings erst gegen Ende des 13. Jahrhunderts urkundlich aus dem Dunkel der Vergangenheit auftauchen.

Die Burg fiel völlig dem Zahn der Zeit anheim. In den "tiefen, von der Natur gebildeten Gräben" ist, wie die Sage weiter erzählt, eine Einfahrt, das Höllenloch. Dort wurde schon des öfteren der Teufel gesehen, wenn er durch einen Felsspalt herauskam oder wieder in die höllische Unterwelt fuhr.

Quelle: Adolf Hirth - Achertalsagen - erschienen bei der Achertäler Druckerei, Kappelrodeck